Behörden/Politik

Die Herausforderungen im Gesundheitswesen sind komplex und durch den aktuellen Spardruck verschärft sich die Situation. Es sind Lösungen gefragt, die nachhaltig wirken und bestehende Probleme bei der Wurzel anpacken. Dafür braucht es Plattformen, auf denen sich die beteiligten Partner austauschen können.

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Der Newsletter "VZK amPuls" erscheint zwei bis drei Mal jährlich und informiert über Hintergründe, Fakten und Meinungen aus dem Bereich der Spitäler, Rehakliniken und Pflegezentren in den Kantonen Zürich und Schaffhausen. Zu den Newslettern geht es hier.

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Vernetzung, Ambulantisierung, Digitalisierung und Kostendruck bringen viele Änderungen mit sich. Die Zürcher Spitäler zeigen mit ihrem Positionspapier, wo und wie sie den Strukturwandel anpacken. Damit die Bevölkerung auch in Zukunft von einer qualitativ hochstehenden und gut zugänglichen Versorgung profitiert. zu hier geht es zu den vorschlägen und Positionen des vzk.

Aktuelles

Positives Signal vom Kanton

Kategorie: Medienmitteilung

Auf Antrag der Zürcher Gesundheitsdirektion entschädigt die Zürcher Regierung die Zürcher Spitäler mit 14.9 Millionen Franken für die Zusatzaufwendungen infolge der zweiten Covid-19 Welle. Der VZK begrüsst dieses positive Signal und schätzt die Anerkennung der ausgezeichneten Arbeit, die tagtäglich in den Spitälern geleistet wird.

Monsieur Berset, Zürcher Spitäler stellen die Versorgung sicher

Kategorie: Medienmitteilung

Die Betten der Zürcher Spitäler füllen sich, auch mit Covid-19 Patientinnen und Patienten. Die Spitäler passen den Bedarf der Covid-19 Betten dynamisch an und koordinieren die Auslastung, damit die Versorgung der Bevölkerung sichergestellt ist. Den Vorwurf von Bundesrat Berset, die Spitäler würden auf die Situation nicht angemessen reagieren, weisen sie mit Schärfe zurück.

Zürcher Spitäler systemrelevant und gefährdet

Kategorie: Medienmitteilung

In der COVID-19 Verordnung 2 des Bundesrates und in den entsprechen-den Anordnungen der Zürcher Regierung wurde den Gesundheitseinrichtungen verboten, nicht dringend angezeigte medizinische Eingriffe und Therapien durchzuführen. Stattdessen mussten die Kapazitäten für die Aufnahme von COVID-19 Patientinnen und Patienten bereitgestellt werden. Bund und Kanton gaben den Gesundheitseinrichtungen also einen definierten Auftrag. Gemäss den neusten Berechnungen verursachen diese Massnahmen den Spitälern im Kanton Zürich einen Einnahmeausfall von rund CHF 200 Mio. bis Ende Jahr. Mit dem vorgeschlagenen Massnahmenpaket zur finanziellen Unterstützung der Spitäler bei der COVID-19 Pandemie der Zürcher Regierung sollen davon nur CHF 50 Mio. übernommen werden. Für die restlichen CHF 150 Mio. müssen die Spitäler selber aufkommen. Im Gegensatz zu anderen medizinischen Leistungserbringern (wie z.B. Arztpraxen und Apotheken) oder anderen Berufszweigen konnten die Spitäler mit öffentlichen Trägerschaften keine Kurzarbeit beantragen. Während also andere Betriebe ihre Mindererträge mit Minderausgaben kompensieren konnten, ist dies für die Spitäler nicht der Fall. Wenn die Qualität und Versorgungssicherheit im Lichte einer weiteren Corona-Welle erhalten bleiben soll, dann ist den Spitälern mehr finanzielle Planungssicherheit zu geben. 70% der Totalkosten der Spitäler sind Personalkosten. Wenn die Spitäler sparen müssen, dann wird dies Konsequenzen für das Personal haben. Darum ist das Massnahmenpaket zu verbessern. Nur so kann die für die Spitäler bedrohliche Lage entschärft werden.

Änderung des Spitalplanungs- und -finanzierungsgesetzes mit klaren Kursanpassungen

Kategorie: Medienmitteilung

Die im Frühling 2019 vorgelegte Revision des Spitalplanungs- und -finanzierungsgesetzes ist auf breite Ablehnung gestossen. Sie enthielt Vorschläge, welche die Versorgungsqualität gefährdet, zu einer Zweiklassenmedizin geführt und die Wahlfreiheit der Zürcher Bevölkerung beeinträchtigt hätten. Die Vorlage wurde unter der Leitung von Regierungsrätin Natalie Rickli überarbeitet und präsentiert sich von der Regulierungswut der vorherigen Version entschlackt, so dass sie eine zukunftsgerichtete Spitalplanung und -finanzierung ermöglicht. Weiteren Optimierungsbedarf sieht der VZK bei der Flexibilisierung der Leistungsaufträge, damit die Spitäler mittels Kooperationen besser und schneller auf die medizinische Dynamik reagieren können.