GEsundheitspolitik

In der Rubrik dossiers orientiert der Verband Zürcher Krankenhäuser (VZK) über seine Positionen zu verschiedenen gesundheitspolitischen Sachfragen. 

«Für den VZK und seine Mitglieder stehen die Patientinnen und Patienten an erster Stelle. Die Gesundheitsversorgung soll sicher, gut erreichbar und bezahlbar sein.»

Dr. Christian Schär, Präsident VZK

Das 10-punkteprogramm des vzk

Die Gesundheitsversorgung befindet sich in einem Strukturwandel. Dieser wird durch verschiedene Entwicklungen ausgelöst wie: Vernetzung, Ambulantisierung, Digitalisierung und Kostendruck. Die Zürcher Spitäler zeigen mit ihrem Positionspapier, wo und wie sie den Strukturwandel anpacken. Damit die Bevölkerung auch in Zukunft von einer qualitativ hochstehenden und gut zugänglichen Versorgung profitiert. 

Der VZK setzt sich für eine Gesundheitsversorgung ein, die …

  1. Patientinnen und Patienten eine bedürfnisgerechte, qualitativ hochstehende und sichere Gesundheitsversorgung ermöglicht,
  2. Patientinnen und Patienten befähigt, Verantwortung für ihre Entscheidungen zu übernehmen (Prävention und Gesundheitskompetenz)
  3. Patientinnen und Patienten jederzeit den ungehinderten Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen sicherstellt, 
  4. Gesundheitsdienstleister zu integrierten Versorgungsketten verknüpft,
  5. den Wettbewerb zwischen Gesundheitsdienstleistern fördert und Regulierung reduziert,
  6. Vergleichsmöglichkeiten zwischen Gesundheitsdienstleistern erleichtert,
  7. den Mitarbeitenden flexible Arbeitsmodelle und ein attraktives Arbeitsumfeld ermöglicht, 
  8. den wirkungsvollen Einsatz von öffentlichen Geldern sicherstellt,
  9. medizinische Leistungen einheitlich entschädigt, unabhängig vom Leistungserbringer und vom Ort der Leistungserbringung,
  10. monistisch finanziert ist, Fehlanreize reduziert und damit stabile und faire Rahmenbedingungen schafft.

«Tarife in der Grundversicherung decken die Kosten nicht: Das setzt falsche Anreize, die korrigiert werden müssen.»

Daniel Kalberer, Geschäftsleiter VZK

Downloads
News

15.04.2021 | Medienmitteilung

Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit bestätigt Gesetzesvorlage des Regierungsrates

Die zuständige Kantonsratskommission bestätigt das neue Spitalplanungs- und -finanzierungsgesetz (SPFG) der Gesundheitsdirektion. Damit legt sie einen wichtigen Meilenstein zur rechtlichen Grundlage für die Spi-talplanung 2023. Der VZK vertraut darauf, dass die eingereichten Minderheitsänderungsanträge im Kantonsrat keine Mehrheit finden werden. Die Anträge würden die Versorgungsqualität gefährden, zu einer Zweiklassenmedizin führen, die Wahlfreiheit der Zürcher Bevölkerung beeinträchtigen und den finanziellen Druck auf das Personal erhöhen. Mit der Zustimmung zur vorgeschlagenen Gesetzesvorlage des Zürcher Regierungsrates kann die Zürcher Bevölkerung auch in Zukunft auf eine qualitativ hochstehende und kostengünstige Spitalversorgung vertrauen.

23.02.2021 | Medienmitteilung

Zürcher Spitäler bedanken sich

Die Covid-19 bedingten Spitaleintritte haben seit Ende Januar 2021 abgenommen, so dass die Intensivpflegestationen der Zürcher Spitäler aktuell zu 21% mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt sind. Die Spitäler bedanken sich bei der Bevölkerung für die Einhaltung der Massnahmen, die zu dieser Abnahme geführt hat. Trotzdem beträgt die Auslastung der Intensivpflegestationen beinahe 100%, weil nun die zuvor verschobenen 2500 Operationen nachgeholt werden müssen.

alle News anzeigen