• GESUNDHEITSPOLITIK Das Gesundheitswesen verändert sich grundlegend. Die Zürcher Spitäler zeigen mit ihrem Positionspapier, wo und wie sie den Strukturwandel anpacken.

  • Der VZK Der Verband Zürcher Krankenhäuser ist die repräsentative Vertretung der Listenspitäler, Rehabilitationskliniken, Spezialkliniken und Pflegezentren im Kanton Zürich mit derzeit 31 Mitgliedern mit 34'800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als Arbeitgeberverband vertritt der VZK die Interessen seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit, gegenüber Politik und Behörden, Sozialpartnern, Kranken- und Unfallversicherern.

  • Geschäftsbericht 2018 Die Gesundheitsversorgung befindet sich im Umbruch. Auslöser sind Vernetzung, Ambulantisierung, Digitalisierung und Kostendruck. Wie gehen die Mitglieder des Verbands Zürcher Krankenhäuser damit um? 

  • DER VZK Der Verband Zürcher Krankenhäuser ist die repräsentative Vertretung der Listenspitäler, Rehabilitationskliniken, Spezialkliniken und Pflegezentren im Kanton Zürich mit derzeit 31 Mitgliedern mit 34'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als Arbeitgeberverband vertritt der VZK die Interessen seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit, gegenüber Politik und Behörden, Sozialpartnern, Kranken- und Unfallversicherern.

Haltung des VZK zur Umkleidezeit

Thema: Deregulierung, Spitalfinanzierung

Auf eine Anfrage im Kantonsrat hat der Regierungsrat festgestellt, dass das Bundesrecht keine klare Regelung enthält, ob Umkleidezeit als Arbeitszeit zählt oder nicht. Gerichtsentscheide dazu fehlen bis jetzt.

Der VPOD im Kanton Zürich hat die Frage angestossen. Er ist der Ansicht, dass die Umkleidezeit für Mitarbeitende im Spital als Arbeitszeit gelten müsse. Gemäss seiner eigenen Umfrage bei den VPOD-Mitgliedern wird die Umkleidezeit in 97% der Fälle aber nicht in die Arbeitszeit eingerechnet. Dieses Ergebnis erstaunt nicht, denn dies ist langjährige Usanz in den Spitälern – nicht nur im Kanton Zürich. Das bedeutet, dass die bisherigen Arbeitsverträge und Arbeitsbedingungen ausgewogen gestaltet sind. Alle Mitarbeitenden sind sich bewusst, dass zu den aktuellen Arbeitszeiten, Löhnen, Pausen- und Ferienregelungen usw. auch dazugehört, dass die Stempeluhr erst zu laufen beginnt, wenn Mitarbeitende bereit sind für ihre Arbeit.

Haltung des VZK

Der VZK ist der Meinung, dass

  • kein Grund besteht, die bestehenden Regelungen anzupassen,
  • die heutige Regelung das Arbeitsgesetz nicht verletzt,
  • Anpassungen der Arbeitsbedingungen nicht verordnet werden können. Sie sind individuell nach den lokalen Verhältnissen und wirtschaftlichen Möglichkeiten zwischen Arbeitnehmenden und den Arbeitgebern zu verhandeln.

Sollte die Umkleidezeit neu als Arbeitszeit gelten, müssten Kompensationsmassnahmen getroffen werden. In einem Regionalspital würden sich die Kosten pro Jahr auf 3-4 Mio. Franken belaufen, in einem grossen Spital auf 10-20 Mio. Franken. Dies können und wollen sich die Spitäler nicht leisten. Im Gegenteil sind sich die Spitäler bewusst, dass die Kosten im Gesundheitswesen hoch sind und ohne Kompensationen ein Prämienschub ausgelöst würde.

Beitrag jetzt teilen