• GESUNDHEITSPOLITIK Das Gesundheitswesen verändert sich grundlegend. Die Zürcher Spitäler zeigen mit ihrem Positionspapier, wo und wie sie den Strukturwandel anpacken.

  • Der VZK Der Verband Zürcher Krankenhäuser ist die repräsentative Vertretung der Listenspitäler, Rehabilitationskliniken, Spezialkliniken und Pflegezentren im Kanton Zürich mit derzeit 31 Mitgliedern mit 34'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als Arbeitgeberverband vertritt der VZK die Interessen seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit, gegenüber Politik und Behörden, Sozialpartnern, Kranken- und Unfallversicherern.

  • Geschäftsbericht 2017 Der Kanton Zürich hat 2017 eine Liste mit 16 Behandlungen definiert, die seit 2018 ambulant statt stationär durchgeführt werden müssen. Welche Auswirkung hat die neue Regel? Werden damit die richtigen Anreize gesetzt? Sind verschiedene kantonale Stossrichtungen eine Lösung? Inwieweit soll der Bund eingreifen?

  • DER VZK Der Verband Zürcher Krankenhäuser ist die repräsentative Vertretung der Listenspitäler, Rehabilitationskliniken, Spezialkliniken und Pflegezentren im Kanton Zürich mit derzeit 31 Mitgliedern mit 34'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als Arbeitgeberverband vertritt der VZK die Interessen seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit, gegenüber Politik und Behörden, Sozialpartnern, Kranken- und Unfallversicherern.

Änderungen in der Spitalplanung per 1.1.2019

Thema: Spitalplanung

Am 23. August 2017 hat der Regierungsrat beschlossen, die Spitallisten per 1. Januar 2019 anzupassen. Weil sich damit die Regeln während des Spiels ändern, haben die Regionalspitäler am 2. Oktober 2017 Beschwerde erhoben.

Die Auswirkungen auf das Personal, die Organisation und die Prozesse sind derart gross, dass die Änderungen als strategischer Meilenstein für die Spitalversorgung im Kanton Zürich betrachtet und mit besonderer Sorgfalt auf ihre Umsetzung und ihre Folgen geprüft werden müssen.

Qualität ist auch dem VZK und seinen Mitgliedern ein zentrales Anliegen. Deshalb haben wir zusammen mit der Gesundheitsdirektion im Frühling 2017 eine gemeinsame Qualitätsstrategie verabschiedet. Vorschriften jedoch, die nicht auf genügend Evidenz basieren und die lediglich den administrativen Aufwand und die Kosten erhöhen, erachtet der Verband als überflüssig.

Für eine starke Grundversorgung in der Region
Damit die Spitäler in den Regionen eine gute Grundversorgung anbieten können, müssen sie ganze Fachgebiete abdecken. Werden die Leistungen spezialisiert, individualisiert und zerstückelt, so besteht die Gefahr, dass der Blick aufs Ganze verloren geht. Der Ausschluss von einzelnen Spitalleistungsgruppen kann schnell dazu führen, dass ein Regionalspital ganze Fachgebiete oder angrenzende Disziplinen verliert.

Der VZK vertritt die Meinung, dass die Konzentration von Leistungen der Grundversorgung die Versorgung teurer macht, einer integralen medizinischen Behandlung von Patienten zuwiderläuft und die Vorteile einer wohnortsnahen Versorgung zu Nichte macht.

Hintergrundinformation: Spitalversorgung
Um eine bedarfsgerechte und effiziente Spitalversorgung zu gewährleisten, erteilt die Gesundheitsdirektion Leistungsaufträge an Spitäler und Kliniken. Dazu beurteilt sie die Wirtschaftlichkeit, Qualität und Wirksamkeit von Behandlungsangeboten.

Die heutige Spitalplanung, welche seit 2012 gilt, beruht auf Vereinbarungen zwischen dem Kanton und den Leistungserbringern und einer Planung, die bis ins Jahr 2020 Gültigkeit hat.