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Zürcher Spitäler schlagen Alarm - 9 von 10 Covid-19 Patienten auf IPS ungeimpft

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Zürcher Spitäler schlagen Alarm

9 von 10 Covid-19 Patienten auf Intensivstation ungeimpft

Die Intensivpflegebetten im Kanton Zürich sind zu über 90% belegt. Die aktuell 70 Covid-19 Patientinnen und Patienten, 9 von 10 ungeimpfte, machen bereits wieder mehr als einen Drittel auf den Intensivstationen aus. Somit ist das Niveau vom letzten Winter bald wieder erreicht. Aufgrund der langanhaltenden Covid-19-Belastung und infolge Personalknappheit wird es immer schwieriger, die Intensivbetten zu betreiben. Bereits müssen viele Behandlungen von Non-Covid-19 Patientinnen und Patienten wieder verschoben werden. Damit die Situation nicht aus dem Ruder läuft, appellieren die Zürcher Spitäler darum an die Zürcher Bevölkerung, sich dringend impfen zu lassen. Nur so können schwere Verläufe der Covid-19 Erkrankung und die Überlastung des Gesundheitswesens vermieden werden. Um die Sicherheit der Patientinnen und Patienten sicherzustellen, werden mehrere Zürcher Spitäler in den nächsten Tagen die Covid-Zertifikatspflicht (3G) für Besuchende einführen.

Früher als erwartet werden die Intensivstationen der Zürcher Spitäler wieder mit Covid-19 Patientinnen und Patienten gefüllt. Besorgniserregend ist die rasche Zunahme auf den Intensivstationen. 9 von 10 sind ungeimpfte Erkrankte.

Die im Vergleich zu den letzten Wellen jüngeren Covid-19 Patientinnen und Patienten liegen viel länger auf den Intensivstationen als andere und müssen intensiv medizinisch behandelt werden. Folgeschäden sind bei den meisten wegen der schweren Erkrankung zu befürchten.

Während bei anderen Erkrankungen die Aufenthaltsdauer zwei bis vier Tage beträgt, geht es bei Covid-19 Erkrankten zwei bis vier Wochen. D.h. dass die Covid-19 Betroffenen die Intensivbetten viel länger blockieren.

Die Versorgung kann nur sichergestellt werden, indem Behandlungen von Non-Covid-19 Patientinnen und Patienten wieder verschoben werden, wie im letzten Winter. Somit ist auch wieder zu erwarten, dass es Personen geben wird, die aufgrund dieser Verschiebungen mit Folgeschäden zu rechnen haben.

Für die die betroffenen Patientinnen und Patienten und die Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachpersonen ist diese Situation unerträglich.

Um die Sicherheit der Patientinnen und Patienten sicherzustellen, werden mehrere Zürcher Spitäler in den nächsten Tagen die Covid-Zertifikatspflicht (3G) für Besuchende einführen.

Christian Schär, Präsident des VZK, fasst zusammen: «Es ist zu befürchten, dass die Situation aus dem Ruder läuft und die gewohnte Behandlungsqualität nicht mehr gewährleistet werden kann. Um dies zu vermeiden, appellieren die Zürcher Spitäler darum an die Zürcher Bevölkerung, sich dringend impfen zu lassen. Nur so können schwere Verläufe der Covid-19 Erkrankung und die Überlastung des Gesundheitswesens vermieden werden.»