• GESUNDHEITSPOLITIK Das Gesundheitswesen verändert sich grundlegend. Die Zürcher Spitäler zeigen mit ihrem Positionspapier, wo und wie sie den Strukturwandel anpacken.

  • Der VZK Der Verband Zürcher Krankenhäuser ist die repräsentative Vertretung der Listenspitäler, Rehabilitationskliniken, Spezialkliniken und Pflegezentren im Kanton Zürich mit derzeit 31 Mitgliedern mit 34'800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als Arbeitgeberverband vertritt der VZK die Interessen seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit, gegenüber Politik und Behörden, Sozialpartnern, Kranken- und Unfallversicherern.

  • Geschäftsbericht 2018 Die Gesundheitsversorgung befindet sich im Umbruch. Auslöser sind Vernetzung, Ambulantisierung, Digitalisierung und Kostendruck. Wie gehen die Mitglieder des Verbands Zürcher Krankenhäuser damit um? 

  • DER VZK Der Verband Zürcher Krankenhäuser ist die repräsentative Vertretung der Listenspitäler, Rehabilitationskliniken, Spezialkliniken und Pflegezentren im Kanton Zürich mit derzeit 31 Mitgliedern mit 34'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als Arbeitgeberverband vertritt der VZK die Interessen seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit, gegenüber Politik und Behörden, Sozialpartnern, Kranken- und Unfallversicherern.

«Nein» zur Abgabe auf Zusatzversicherte

Thema: Sonderabgabe auf Zusatzversicherte, Spitalfinanzierung

Am Montag, 10. April 2017 berät der Kantonsrat über die vom Regierungsrat geplante Beteiligung an Erträgen aus Zusatzleistungen. Eine derartige Abgabe zugunsten der allgemeinen Staatskasse lehnt der Verband Zürcher Krankenhäuser ab.

Mit 130 Mio. tragen die Zürcher Spitäler und Kliniken den grössten Beitrag an das Sparprogramm des Kantons Zürich. Mehr liegt nicht drin: Denn Spitalaufenthalte in der allgemeinen Abteilung sind heute nicht mehr kostendeckend und müssen durch Zusatzversicherte quersubventioniert werden. Dass der Regierungsrat diesen Systemfehler nicht korrigiert und stattdessen eine Sondersteuer auf die Erträge aus Zusatzleistungen einführen möchte, ist für den Verband Zürcher Krankenhäuser nicht akzeptierbar. Langfristig müssen die Tarife in allen Märkten – Krankenversicherungsgesetz (KVG) und Versicherungsvertragsgesetz (VVG) – kostendeckend sein. Zudem ist es systemwidrig, wenn der Staat in den freien Markt der Zusatzversicherungen eingreift.

Hintergründe zur Spitalfinanzierung
Die neue Spitalfinanzierung hat den Patientinnen und Patienten die freie Spitalwahl gebracht. Der damit verbundene Wettbewerb um kostengünstige und qualitativ hochstehende, zeitgemässe Behandlungsmethoden führt zu attraktiven Angeboten für die Bevölkerung, egal ob jemand grund- oder zusatzversichert ist. Der Systemwechsel hat das Kostenbewusstsein verbessert und sorgt für mehr Transparenz. Die Spitäler benötigen Gewinne, da sie Investitionen selber tragen müssen. Für die Patientinnen und Patienten wollen und müssen sie die medizinische Qualität und eine optimale Infrastruktur aufrechterhalten.