VZK-Tagung Gesundheitsversorgung
Der VZK lädt Sie am Dienstag, 3. November 2026 zur traditionellen Tagung Gesundheitsversorgung ein. Der Anlass dauert den ganzen Vormittag und endet mit einem gemeinsamen Stehlunch.
Das diesjährige Thema ist in Vorbereitung.
Seien Sie Teil unserer VZK-Tagung und reservieren Sie sich den Vormittag des 3. Novembers 2026.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Datum: 3. November 2026
Zeit: 8:30 – 14:00 Uhr (mit Stehlunch)
Ort: Careum Auditorium, Pestalozzistrasse 11, 8032 Zürich
VZK-Tagung
Der VZK blickt auf eine sehr erfolgreiche Tagung zurück. Über 300 Teilnehmende diskutierten das Thema «Vom Fachkräftemangel zum Fachkräftebedarf dank künstlicher Intelligenz» aus unterschiedlichen Perspektiven. Gleichzeitig standen auch Ethik und Datenschutz im Fokus – insbesondere während der Podiumsdiskussion.
Künstliche Intelligenz eröffnet vielfältige Chancen: Sie steigert Präzision sowie Effizienz und verbessert die Kommunikation, auch mit Patientinnen und Patienten. Entscheidend ist, die Potenziale der KI so zu nutzen, dass sie sowohl Patientinnen und Patienten als auch den Gesundheitsfachpersonen neue Möglichkeiten eröffnen. Der Datenschutz muss dabei verhältnismässig berücksichtigt werden, darf aber auf keinen Fall Innovationen und Therapien hemmen.
Die Gesundheitsinstitutionen stellen sich täglich diesen Herausforderungen und handeln dabei verantwortungsvoll.
Im Newsletter erfahren Sie mehr über die Tagung.
Fachpersonen schützen sich und andere – Grippeimpfung als Schlüssel zur Prävention
Gesundheitsfachpersonen tragen massgeblich dazu bei, die Grippewelle einzudämmen und das Gesundheitssystem zu entlasten. Die Grippeimpfung bietet ihnen Schutz und Sicherheit für sich, ihre Familien, die Teams sowie die Menschen, die ihnen anvertraut sind.
Im Gespräch erklären Christoph Berger, Universitäts-Kinderspital Zürich, sowie Hanna Bischofberger, Spital Affoltern, warum die Impfung für sie persönlich und beruflich unverzichtbar ist.
Ein Leben im Gesundheitswesen
Christian Schär ist seit 13 Jahren Präsident des VZK. Zuvor war er unter anderem CEO des Kantonsspitals Baden, der Spital Thurgau AG und Direktor des Careum Bildungszentrums in Zürich.
Mit über 30 Jahren praktischer Erfahrung im Gesundheitswesen bringt er wertvolles Wissen aus erster Hand mit.
Im Interview teilt er einige seiner Gedanken.
Dieses Jahr drehte sich die Tagung um das Thema «Vom Fachkräftemangel zum Fachkräftebedarf dank künstlicher Intelligenz?».
Bereits in den letzten beiden Jahren hatten wir uns dem zentralen Thema «Fachkräftemangel» an der VZK-Tagung angenommen.
Im Zentrum standen der Shift von „stationär“ zu „stationär, spitalambulant, integriert“ und die Digitalisierung als wirksame Lösungen, um den Fachkräftemangel nachhaltig zu reduzieren.
In diesem Jahr widmeten wir uns der Frage, ob und wie die Künstliche Intelligenz (KI) den Fachkräftemangel zu einem Fachkräftebedarf wandelt.
Wir begannen mit interessanten Inputs zu den Themen:
– Wie verändert die KI unsere Welt ganz generell in den nächsten 10 Jahren?
– Welche Veränderungen sind in der Medizin zu erwarten?
– Welche neuen Berufsfelder eröffnen sich und welche Kompetenzen sind dazu notwendig?
– Wie verändert sich die Ausbildung der Gesundheitsfachpersonen?
– Wie sieht die Anwendung der administrativen Prozesse aus dank KI?
Nach der Pause gingen wir der Frage nach, wie die KI den Fachkräftemangel entschärfen kann, welche Chancen sich eröffnen und welche Kompetenzen und Erfahrungen, Stichwort Fachkräftebedarf, es in Zukunft im Umgang mit KI braucht.
Fokusthemen waren die Diagnostik, die Pflege und die Therapie.
– Wie hilft KI den Fokus auf die Patientinnen und Patienten als Ganzes zu richten?
– Wie hilft KI die hohe Versorgungsqualität für alle und jederzeit zu erhalten?
– Wie hilft KI die personellen und finanziellen Ressourcen optimal einzusetzen?
Der erneute Teilnehmendenrekord mit über 300 Personen zeigte das grosse Interesse an diesem Themenkomplex.
Frau Regierungspräsidentin Natalie Rickli, Vorsteherin der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich, führte ins Thema ein.
Die Ausbildungsoffensive, die nach Annahme der Pflegeinitiative durch die Schweizer Bevölkerung lanciert wurde, läuft im Kanton Zürich auf Hochtouren. Neben den Unterstützungsgeldern für die Auszubildenden und die Ausbildungsinstitutionen werden innovative Projekte zusätzlich durch die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich gefördert. Regierungsrätin Natalie Rickli erläutert im Newsletter, wie dabei vorgegangen wird und welchen Nutzen damit erzielt wird.
Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen vertieften Einblick in die verschiedenen Projekte, die bei den VZK-Mitgliedern laufen.
Der demografische Wandel und der medizinische Fortschritt führen zukünftig zu einem medizinischen Mehrbedarf. Um diesen zu decken, fehlen die medizinischen Fachpersonen zunehmend. Darum ist auch die Ausbildungsoffensive so wichtig. Im Interview mit Gabi Brenner, Direktorin Pflege und MTTB des Universitätsspitals Zürich (USZ), erfahren Sie mehr darüber, wie sich das USZ der Herausforderung des Fachkräftemangels im Pflegebereich stellt. Die Rahmenbedingungen und neue Arbeitszeitmodelle wirken sich positiv auf die Motivation und die Berufsverweildauer aus. Zudem eröffnen die Digitalisierung und die künstliche Intelligenz neue Handlungsspielräume.
Monika Pirovino-Zürcher leitet seit dem 1. Mai 2022 das Alterszentrum Frohmatt in Wädenswil. Im Interview auf Seite 6 erläutert sie die zentrale Bedeutung der Pflegezentren in der Betreuung und Pflege der immer älter werdenden Bevölkerung. Zudem sind diese Institutionen verlässliche Partner im Netzwerk der integrierten Versorgung, attraktive Arbeitgeber und engagierte Ausbildungsinstitutionen.
Die VZK-Tagung 2024 widmete sich dem Thema «Fachkräftemangel 2.0: rettet uns die Digitalisierung?». Auf der einen Seite wächst der medizinische Bedarf infolge der demografischen Entwicklung und der zunehmenden Spezialisierung der Medizin. Auf der anderen Seite gehen in den nächsten Jahren viele Fachpersonen in den Ruhestand, die durch die nachkommenden Generationen wegen des generellen Arbeitskräftebedarfs nicht ersetzt werden können. Bereits im letzten Jahr haben wir uns des zentralen Themas «Fachkräftemangel» an der VZK-Tagung angenommen. Dieses Jahr stellten wir uns die Frage, wie die Digitalisierung helfen kann, die Personalressourcen effizienter einzusetzen.
Den Start machten interessante Inputs aus der Praxis zu den Themen: Was bringt die Ambulantisierung? Was bringen neue Arbeitsmodelle? Dann gingen wir der Frage nach, wie die Digitalisierung, das elektronische Patientendossier (EPD), DigiSanté und die Standardisierung den Fachkräftemangel entschärfen können. Und wie kann man als Institution seinen digitalen Reifegrad messen und vergleichen?
An der anschliessenden Podiumsdiskussion kam klar zum Ausdruck, dass die Ambulantisierung ein grosses Potenzial hat, um den Fachkräftemangel zu entschärfen. Man war sich auch einig, dass entsprechende tarifliche Anreize gesetzt werden müssen. Im Rahmen der Digitalisierung zeigten alle die Chancen aus ihrer jeweiligen Perspektive auf. Lesen Sie mehr dazu auf den folgenden Seiten.
Julia Hillebrandt lenkt seit vier Jahren die Geschicke der Klinik Lengg. Am 1. Juli 2024 hat sie die Leitung der Klinik Wald der Gruppe Kliniken Valens, ehemals Zürcher RehaZentren, übernommen. Im Interview auf Seite sechs erläutert sie, was sie zu diesem weiteren Schritt motivierte und was sie macht, um den wachsenden medizinischen Bedarf mit den abnehmenden Fachkräftekapazitäten in Einklang zu bringen.
Dieses Jahr drehte sich die Tagung um das Thema «Fachkräftemangel 2.0: rettet uns die Digitalisierung?». Auf der einen Seite wächst der medizinische Bedarf infolge der demografischen Entwicklung und der zunehmenden Spezialisierung der Medizin. Auf der anderen Seite gehen in den nächsten Jahren viele Fachpersonen in den Ruhestand, die durch die nachkommenden Generationen wegen des generellen Arbeitskräftebedarfs nicht ersetzt werden können.
Bereits im letzten Jahr hatten wir uns dem zentralen Thema «Fachkräftemangel» an der VZK-Tagung angenommen. Als wichtige Elemente der Lösung identifizierten wir folgende Punkte: Weg vom Kostenröhrenblick hin zum Fokus auf Versorgungssicherheit und Qualität, Reduktion der Regulierung und Bürokratie und Förderung der Digitalisierung.
Diesjährige Themen
Im Zentrum stand der Shift von „stationär“ zu „stationär, spitalambulant, integriert“ als wirksamste Lösung, um den Fachkräftemangel nachhaltig zu reduzieren.
In diesem Jahr begannen wir mit interessanten Inputs aus der Praxis zu den Themen:
Was bringt die Ambulantisierung?
Was bringen neue Arbeitsmodelle?
Um dann der Frage nachzugehen, wie die Digitalisierung den Fachkräftemangel entschärfen kann.
Was bringen das Elektronische Patientendossier, DigiSanté und die Standardisierung?
Und wie kann man als Institution seinen digitalen Reifegrad messen und vergleichen?
Der erneute Teilnehmendenrekord mit über 300 Personen zeigte das grosse Interesse an diesem Themenkomplex.
Frau Regierungspräsidentin Natalie Rickli, Vorsteherin der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich, führte ins Thema ein.

Der Fachkräftemangel bei Ärztinnen und Ärzten, Pflegefachpersonen und weiteren medizinischen Fachpersonen ist in aller Munde. Auf der einen Seite wächst der medizinische Bedarf infolge der demografischen Entwicklung und der zunehmenden Spezialisierung der Medizin. Auf der anderen Seite gehen in den nächsten Jahren viele Fachpersonen in den Ruhestand, die durch die nachkommenden Generationen wegen des generellen Fachkräftebedarfs nicht ersetzt werden können.
Wie ticken die jungen Generationen? Welche Herausforderungen bieten sich aktuell und welche Lösungsvorschläge liegen auf dem Tisch und werden zurzeit verfolgt?
Auch wenn zusätzliche finanzielle Mittel für Aus- und Weiterbildung und Arbeitsplatzattraktivität gesprochen werden, fehlen Tausende von Fachkräften. Wie soll das weitergehen? Welcher Systemwechsel muss erfolgen, wollen wir die qualitativ hochstehende und gut zugängliche Gesundheitsversorgung aufrechterhalten? Was muss dazu in der Politik geschehen?
Der VZK freute sich, mit namhaften in- und ausländischen Referentinnen und Referenten das wichtige Zukunftsthema aus verschiedenen Blickrichtungen zu beleuchten.
Frau Regierungsrätin Natalie Rickli führte uns ins Thema ein.
Die Schweiz verfügt über ein qualitativ hochstehendes und gut zugängliches Gesundheitswesen, das als grösster Arbeitgeber das Rückgrat für die hohe Lebensqualität und die starke wirtschaftliche Leistung bildet. Setzt man die Gesundheitsausgaben in Relation zum Bruttoinlandprodukt, so zeigt sich, dass sich die Kosten des Schweizer Gesundheitswesens im mitteleuropäischen Durchschnitt befinden – günstiger als in England und Frankreich. Der mediale Fokus auf die Kosten und der Kostenröhrenblick der nationalen Politik, insbesondere von Bundesrat und nationalem Parlament, und der Krankenversicherer hat dazu geführt, dass das Verständnis für die wahren Herausforderungen völlig verloren gegangen ist. Mehr dazu in diesem Newsletter.
Neben der Sicherung der Gesundheitsversorgung der Schweizer Bevölkerung erbringt das Gesundheitswesen eine erhebliche Wertschöpfung. Mit dieser Wertschöpfung geht eine Umweltbelastung einher, die es zu reduzieren gilt. Die Ökologiekommission des VZK hat dazu eine Tagung mit dem Titel «Green Hospital in Theorie und Praxis» durchgeführt. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen bietet viele Chancen und Herausforderungen. Guru Sivaraman, Direktor ICT/CIO des Universitätsspitals Zürich, erläutert, wie die Behandlungsqualität der Patientinnen und Patienten und die Betriebsabläufe verbessert werden. Wie wird die Digitalisierung die Medizin verändern? Und welche Dienstleistungen bietet der VZK im Bereich des Datenschutzes und der Informationssicherheit?
Die Tarife im ambulanten und stationären Bereich sind nicht kostendeckend. Dazu kommt die Teuerung, die die Kosten in die Höhe treibt. Markus Bircher, CEO des See-Spitals Horgen und Präsident der VZK-Tarifkommission, stellt sich den Fragen zu den Tarifverhandlungen mit den Krankenversicherern.
Gerhard Schuck ist CEO des Gesundheitszentrums Dielsdorf und Vorsitzender des Netzwerkes Zürcher Pflegezentren des VZK. Was macht dieses Netzwerk aus? Die integrierte Gesundheitsversorgung steht zukünftig im Fokus. Wie kann sie verbessert werden?
Bis 2030 werden rund 43 000 zusätzliche Pflegefachkräfte mit Diplomabschluss benötigt. Gemäss dem neusten OBSAN-Versorgungsbericht zum Gesundheitspersonal können aber höchstens 29 000 Pflegende mit Diplomabschluss in der Schweiz ausgebildet werden. National- und Ständerat haben in der Frühjahrssession dem indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Für eine starke Pflege (Pflegeinitiative)» zugestimmt. Vorgesehen ist eine sofortige Ausbildungsoffensive. Eine Milliarde Franken fliesst in die Ausbildung, damit in der Schweiz mehr diplomiertes Pflegepersonal ausgebildet wird. Einerseits sind direkte Beiträge an die Auszubildenden vorgesehen, andererseits gehen die Mittel an Bildungsinstitutionen sowie an Leistungserbringer, die Ausbildungsplätze anbieten. Zudem können Pflegefachleute neu gewisse Leistungen ohne ärztliche Verordnung direkt mit den Krankenkassen abrechnen. Der indirekte Gegenvorschlag tritt in Kraft, falls die Volksinitiative vom Stimmvolk abgelehnt und kein Referendum ergriffen wird.
Sagen Volk und Stände jedoch Ja zur Pflegeinitiative, muss der Bundesrat dem Parlament einen Vorschlag zur Umsetzung unterbreiten. Danach wären wiederum National- und Ständerat am Zug. Die Beratung im Parlament ist erst nach den nächsten Wahlen 2023 zu erwarten. Eine Lösung liegt somit frühestens in vier bis fünf Jahren vor. Und ob das künftige Parlament trotz Annahme der Initiative nochmals eine Milliarde für eine Ausbildungsoffensive sprechen würde, ist mehr als fraglich. Denn die mit dem Gegenvorschlag vorliegende zielgerichtete, pragmatische und schnelle Lösung kam unter dem Eindruck der Corona-Pandemie zustande.
Die Anliegen der Initianten sind absolut berechtigt. Der vom Parlament verabschiedete Gegenvorschlag ist ein sinnvoller Umsetzungsvorschlag für die Initiative. Er nimmt die wichtigen Anliegen grosszügig auf. Es scheint unwahrscheinlich, dass das neue Parlament eine für das Pflegepersonal bessere Lösung verabschieden wird. Ausserdem kommen diese Massnahmen dann zu spät. Es muss jetzt gehandelt werden. Wer für eine zielführende Problemlösung ist, lehnt die Pflegeinitiative ab und stimmt damit für den rasch umsetzbaren indirekten Gegenvorschlag.