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Fachkräftemangel 2.0: Rettet uns die Digitalisierung?

5. Dezember 2024
Die VZK-Tagung 2024 widmete sich dem Thema «Fachkräftemangel 2.0: rettet uns die Digitalisierung?».

Die VZK-Tagung 2024 widmete sich dem Thema «Fachkräftemangel 2.0: rettet uns die Digitalisierung?». Auf der einen Seite wächst der medizinische Bedarf infolge der demografischen Entwicklung und der zunehmenden Spezialisierung der Medizin. Auf der anderen Seite gehen in den nächsten Jahren viele Fachpersonen in den Ruhestand, die durch die nachkommenden Generationen wegen des generellen Arbeitskräftebedarfs nicht ersetzt werden können. Bereits im letzten Jahr haben wir uns des zentralen Themas «Fachkräftemangel» an der VZK-Tagung angenommen. Dieses Jahr stellten wir uns die Frage, wie die Digitalisierung helfen kann, die Personalressourcen effizienter einzusetzen.

Den Start machten interessante Inputs aus der Praxis zu den Themen: Was bringt die Ambulantisierung? Was bringen neue Arbeitsmodelle? Dann gingen wir der Frage nach, wie die Digitalisierung, das elektronische Patientendossier (EPD), DigiSanté und die Standardisierung den Fachkräftemangel entschärfen können. Und wie kann man als Institution seinen digitalen Reifegrad messen und vergleichen?

An der anschliessenden Podiumsdiskussion kam klar zum Ausdruck, dass die Ambulantisierung ein grosses Potenzial hat, um den Fachkräftemangel zu entschärfen. Man war sich auch einig, dass entsprechende tarifliche Anreize gesetzt werden müssen. Im Rahmen der Digitalisierung zeigten alle die Chancen aus ihrer jeweiligen Perspektive auf. Lesen Sie mehr dazu auf den folgenden Seiten.

Julia Hillebrandt lenkt seit vier Jahren die Geschicke der Klinik Lengg. Am 1. Juli 2024 hat sie die Leitung der Klinik Wald der Gruppe Kliniken Valens, ehemals Zürcher RehaZentren, übernommen. Im Interview auf Seite sechs erläutert sie, was sie zu diesem weiteren Schritt motivierte und was sie macht, um den wachsenden medizinischen Bedarf mit den abnehmenden Fachkräftekapazitäten in Einklang zu bringen.