Der VZK blickt auf eine sehr erfolgreiche Tagung mit einem neuen Teilnehmendenrekord zurück.
Dieses Jahr drehte sich die Tagung um das Thema «Versorgungssicherheit: von der alten Welt in die neue Welt».
Wir danken allen Referentinnen, Referenten und den Podiumsteilnehmenden für die engagierten Präsentationen und Diskussionen und dem Publikum für die vielfältigen Fragen.
Frau Regierungspräsidentin Natalie Rickli, Vorsteherin der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich, führte ins Thema ein.
Dieses Jahr drehte sich die Tagung um das Thema «Versorgungssicherheit: von der alten Welt in die neue Welt».
- Welche Bedeutung hatte die Versorgungssicherheit bisher, welche wird sie in Zukunft haben (angesichts der mannigfaltigen Herausforderungen, wie wachsender Bedarf infolge demografischem Wandel und medizinischem Fortschritt vs. sinkendem Angebot von Fachkräften)?
- Welche Lösungsstrategien/Modelle sollten in Betracht gezogen werden?
- Zentrale vs. dezentrale Versorgung, Spezialisierung vs. Grundversorgung, stationär oder ambulant oder Kombination davon?
- Welche Chancen bieten die Ambulantisierung, Digitalisierung, KI?
- Sind die bisherigen Modelle wie Planung, Steuerung, Zwang zu ersetzen mit zukünftigen Modellen der Anreize?
Es kam klar zum Ausdruck, dass ein weiter wie bisher keine Option ist, wenn wir die bestehende Versorgungssicherheit, hohe Qualität und gute Zugänglichkeit erhalten wollen.
Angesichts des medizinischen Mehrbedarfs in der Zukunft infolge demografischem Wandel und medizinischem Fortschritt und dem sich akzentuierenden Fachkräftebedarf, insbesondere infolge der Pensionierungswellen, sind neue Modelle gefordert, die das bisherige erfolgreiche Gesundheitssystem weiterentwickeln. Es drohen sonst Qualitätsabbau und immer längere Wartefristen.
Bei der politischen Diskussion kam zum Ausdruck, dass das bisherige System mit Planung, Steuerung, Zwang kein Zukunftsmodell ist. Da waren sich alle Parlamentarierinnen und Parlamentarier einig. Vielmehr ist die Regulierung abzubauen und Anreize für die Zukunftsmodelle zu setzen.
Anna-Barbara Schlüer beschrieb es so: «Jeder Mensch erhält in diesem Land die Gesundheitsversorgung, die er braucht – in guter Qualität, am für ihn passendsten Ort und durch die dafür geeignetste Berufsgruppe hinsichtlich Effektivität und Effizienz.»
Die grossen Hebel dazu sind die Sicherstellung der stationären Versorgung kombiniert mit Ambulantisierung und Digitalisierung (Stichwort Finanzierung des Ambulantisierungs- und Digitalisierungsexpresses durch den Bund).