Die Schweiz verfügt über ein qualitativ hochstehendes und gut zugängliches Gesundheitswesen, das als grösster Arbeitgeber das Rückgrat für die hohe Lebensqualität und die starke wirtschaftliche Leistung bildet. Setzt man die Gesundheitsausgaben in Relation zum Bruttoinlandprodukt, so zeigt sich, dass sich die Kosten des Schweizer Gesundheitswesens im mitteleuropäischen Durchschnitt befinden – günstiger als in England und Frankreich. Der mediale Fokus auf die Kosten und der Kostenröhrenblick der nationalen Politik, insbesondere von Bundesrat und nationalem Parlament, und der Krankenversicherer hat dazu geführt, dass das Verständnis für die wahren Herausforderungen völlig verloren gegangen ist. Mehr dazu in diesem Newsletter.
Neben der Sicherung der Gesundheitsversorgung der Schweizer Bevölkerung erbringt das Gesundheitswesen eine erhebliche Wertschöpfung. Mit dieser Wertschöpfung geht eine Umweltbelastung einher, die es zu reduzieren gilt. Die Ökologiekommission des VZK hat dazu eine Tagung mit dem Titel «Green Hospital in Theorie und Praxis» durchgeführt. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen bietet viele Chancen und Herausforderungen. Guru Sivaraman, Direktor ICT/CIO des Universitätsspitals Zürich, erläutert, wie die Behandlungsqualität der Patientinnen und Patienten und die Betriebsabläufe verbessert werden. Wie wird die Digitalisierung die Medizin verändern? Und welche Dienstleistungen bietet der VZK im Bereich des Datenschutzes und der Informationssicherheit?
Die Tarife im ambulanten und stationären Bereich sind nicht kostendeckend. Dazu kommt die Teuerung, die die Kosten in die Höhe treibt. Markus Bircher, CEO des See-Spitals Horgen und Präsident der VZK-Tarifkommission, stellt sich den Fragen zu den Tarifverhandlungen mit den Krankenversicherern.
Gerhard Schuck ist CEO des Gesundheitszentrums Dielsdorf und Vorsitzender des Netzwerkes Zürcher Pflegezentren des VZK. Was macht dieses Netzwerk aus? Die integrierte Gesundheitsversorgung steht zukünftig im Fokus. Wie kann sie verbessert werden?