Finanzierung

DIE BRANCHE WÄCHST, …

Das jährliche Umsatzwachstum der Schweizer Akutspitäler lag in den letzten drei Jahren bei rund 3,5 %. Dabei zeigt der Vergleich zwischen ambulanten und stationären Leistungen deutlich höhere Wachstumsraten bei den ambulanten Leistungen. Zum Vergleich: In derselben Zeit wurde im europäischen Vergleich ein Umsatzwachstum von durchschnittlich 4,7% erreicht. 

… DER BETRIEBSGEWINN IST WEITERHIN ZU TIEF.

Infolge der 2012 in Kraft getretenen neuen Finanzierungregeln müssen die Spitäler selber für die Erneuerung der Infrastruktur aufkommen. Dafür ist der Betriebsgewinn beziehungsweise die EBITDA-Marge der Schweizer Spitäler jedoch zu tief. Allein für die genügende Refinanzierung der Anlagen müssten die Spitäler gemäss PwC eine EBITDA-Marge von mehr als 10% vorweisen. Unter Einbezug der Mieten müsste die EBITDAR-Marge sogar deutlich höher als 10% liegen. 

Kostendeckung

Spitalaufenthalte in der allgemeinen Abteilung sind nicht kostendeckend. Dieses Problem besteht nicht nur im Kanton Zürich, sondern in der ganzen Schweiz. 

WIRTSCHAFTLICHKEIT DER ALLGEMEINEN ABTEILUNG

Quelle: Kennzahlen der Schweizer Spitäler, 2014 (BAG)