INVESTITIONEN DER SPITÄLER 

Die Investitionen der Spitäler entsprechen dem künftigen Bedarf. 

Die Gesundheitsdirektion rechnet damit, dass im Jahr 2025 in Zürcher Spitälern fast ein Fünftel mehr Patienten stationär behandelt werden als heute. Der geplante Ausbau des Angebots in den Spitälern kann laut der Gesundheitsdirektion mit der steigenden Nachfrage Schritt halten. 
 
Das von den Spitälern für das Jahr 2025 geplante Leistungsangebot deckt sich ziemlich genau mit dem erwarteten Bedarf: Die 4970 Betten, die dann in Zürcher Spitälern stehen sollen, entsprechen einer Zunahme von 10 Prozent im Vergleich zu 2015. 

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Hospitalisierungen in der Schweiz nahmen seit 1992 um 23 % zu. Der Bedarf an Spitalleistungen wird weiterhin im selben Tempo und im Gleichschritt mit der Bevölkerungsentwicklung steigen. Bis anhin fing das Gesundheitswesen die zunehmenden Behandlungen über eine kürzere Aufenthaltsdauer auf. Das ist nicht zuletzt dank der laufenden Verlagerung weg von stationären hin zu ambulanten Behandlungen möglich. Angesichts des rasanten Bevölkerungswachstums, des stagnierenden Bettenangebots und des begrenzten Optimierungspotenzials bei der Behandlungszeit sind die laufenden Investitionen in die Spitalinfrastruktur notwendig. Dies gilt umso mehr, als Zürich im Vergleich zu anderen Grossregionen ein unterdurchschnittliches Bettenangebot vorweist.